Anbau
Kaffeesatz, Strohpellets und Wasser – mehr braucht es nicht als Nährboden, aus dem köstliche Küstenpilze sprießen.

Die Substratbestandteile werden gemischt und mit dem Myzel unterschiedlicher Pilzsorten beimpft, je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen. Der Austernseitling – ein Winterpilz – reift optimal bei kühler Witterung, während der tropische Rosenseitling sich bei sommerlichen 20-25° C am wohlsten fühlt.

Zunächst aber – unabhängig von der Sorte - braucht jeder fertig beimpfte Substratblock eine Ruhephase bei warmer Dunkelheit – wie unter der Erde.
Ungefähr zwei Wochen dauert es, bis das Pilzmyzel den Substratblock vollständig besiedelt hat.


Im Fruchtungsraum werden die Tüten aufgeschnitten. Hier bekommen sie dann ihre Lieblingstemperatur, viel frische Luft und eine extra Portion Luftfeuchtigkeit (80-90%).



Weitere zwei Wochen später sind die Pilze reif, werden behutsam gepflückt und meist noch am selben Tag ausgeliefert.
Nach 2-3 Erntewellen findet das verbrauchte Substrat seine nächste Bestimmung als Nährstofflieferant und Bodenverbesserer im regionalen Gemüseanbau.




